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Von:  EvaHulzinger  25.04.2024 20:04 Uhr
Ist Habeck der unfähigste Minister von Nachkriegsdeutschland?

Deindustrialisierung. Unternehmen verlagern in atemberaubendem Tempo Produktionen aus Deutschland ins Ausland und schließen inländische Werke. In Österreich sollte man das sehr genau analysieren – und Konsequenzen ziehen.
Vielleicht ist es Ihnen noch nicht so stark aufgefallen. Aber beim deutschen Nachbarn brennt wirtschaftlich der Hut. Und zwar lichterloh. Industrieunternehmen, auch solche mit großen Namen, flüchten in Scharen aus dem Land, bauen Arbeitsplätze ab und woanders wieder auf.

Allein in der Vorwoche haben mehr als zehn größere Unternehmen Verlagerungen angekündigt. Am Wochenende hat etwa der finnische Stahlhersteller Outokumpu bekannt gegeben, sein deutsches Werk zu schließen und die Produktion nach Finnland zu verlagern. Der US-Konzern 3M beginnt gerade, die deutsche Produktionsstätte seiner Tochter Dyneon dichtzumachen, Michelin, Goodyear und Continental ziehen Reifenproduktionen aus Deutschland ab, Miele verlagert Teile seiner Produktion nach Osteuropa, der Motorsägenhersteller Stihl flüchtet vor Bürokratie und Arbeitskosten in die Schweiz (!), Magna verlegt eine Allradfertigung nach Österreich, der dänische Pumpenhersteller Grundfos baut Pumpen künftig wieder zu Hause statt im südlichen Nachbarland. Bekannte Unternehmen wie Thyssen Krupp, Hella, Kärcher, BASF etc. verlagern ins Ausland und streichen Tausende Arbeitsplätze.

Eine kleine Auswahl aus der Liste, die jeden Tag länger wird. Und zwar in atemberaubendem Tempo. Ohne besondere Reaktion der Politik. Bundeskanzler Scholz fabuliert unterdessen vom Wiedererstarken der deutschen Wirtschaft, Wirtschaftsminister Habeck hatte dazu den sagenhaften Sager „Der Wirtschaft geht es gut, nur die Zahlen sind schlecht“ parat. Und die Ebene darunter macht beim Kopf-in-den-Sand-Spiel engagiert mit.

So funktioniere eben Strukturwandel, heißt es. Außerdem: Wozu brauche man alte Industrien, die Zukunft gehöre der „grünen“ Produktion. Ein gefährlicher Irrglaube, denn auch da hakt es: Die jüngste Entscheidung des Solarzellenherstellers Meyer Burger, die Produk­tion aus Sachsen in die USA zu ­verlegen, die Ankündigung des Windkraftanlagenbetreibers Nordex, Rotorblätter für seine Windmühlen künftig in der Türkei und den USA zu fertigen statt wie jetzt in Norddeutschland, der großflächige Aufbau von Kapazitäten der derzeit in Deutschland produzierenden Wärmepumpenhersteller Vaillant, Viessmann und Bosch in Polen und der Slowakei zeigen deutlich, dass auch das angepeilte „grüne Wirtschaftswunder“ eine Illusion ist. Grüne Wirtschaft folgt eben denselben ökonomischen Gesetzen wie die alte Industrie.

Die Presse vom 25.04.2025
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Von:  EvaHulzinger  25.04.2024 09:57 Uhr
Würdest Du der These zustimmen, dass man mit dem Kauf von Kinderarbeit zwar Unrecht sanktioniert, aber zugleich auch einer Familie in der Not hilft?
Oftmals wird diese These gerne in den Raum gestellt. Ohne Kinderarbeit würde es für viele Arme in der Dritten Welt noch übler aussehen und man hilft somit Randexistenzen, dass sie irgendwie dann doch über die Runden kommen.
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Von:  Buddha II  23.04.2024 17:24 Uhr
Deutsche Qualitätsmöbel von Hülsta bald Geschichte? - Der Hersteller aus Westfalen steht vor dem Aus.
Der westfälische Möbelhersteller Hülsta ist schon seit längerer Zeit finanziell angeschlagen. Auf einer Betriebsversammlung wurden nun die Beschäftigten unterrichtet, "dass mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 1. Juni die Betriebseinstellung droht", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter, Christoph Morgen. Bis dahin sollen alle vorliegenden Kundenaufträge so weit wie möglich erfüllt werden. Die 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten von März bis Mai Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit.

Quelle:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/
unternehmen/huelsta-insolvenz-100.html
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Von:  Buddha II  22.04.2024 01:23 Uhr
Wirst Du die Hannover-Messe besuchen - oder bist Du sogar beruflich dort tätig?
Auf der Hannover Messe zeigen die Unternehmen bis Freitag Neuheiten aus Energiewirtschaft oder auch Maschinenbau.
Sie gilt als wichtigste Industriemesse der Welt.

Bundeskanzler Scholz eröffnete die Messe mit den Worten: "Wovon unser Land auch in Zukunft lebt, ist doch, was auf dieser Messe hier zu sehen ist: dass wir Neues entwickeln, dass wir Produkte kontinuierlich verbessern, dass wir zukunftsweisende Technologien erforschen und anwenden"

Wirst Du vor Ort sein und dir selbst einen Eindruck machen?
Ein Tagesticket kostet 35 Euro - das ist weniger, als man für einen Vergnügungspark ausgeben muss.

Quelle:
https://www.hannovermesse.de
 Ich bin beruflich auf der Messe0,0%  (0)
 Ich werde als Privatperson die Messe besuchen0,0%  (0)
 Ich überlege noch0,0%  (0)
 Nein - ich werde die Messe nicht besuchen90,9%  (10)
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Von:  EvaHulzinger  21.04.2024 19:57 Uhr
Überrascht es Dich, dass es bei Europas Unternehmen so erbärmlich um die IT-Sicherheit bestellt ist?
Die Industriebetriebe in Europa sind einer Studie zufolge nur unzureichend auf Hackerangriffe vorbereitet. Nur zwei Prozent der Unternehmen seien hier bestmöglich aufgestellt, bei 17 Prozent könne man immerhin von einem guten Schutz sprechen, heißt es in einer aktuellen Studie des Netzwerk-Ausrüsters Cisco. Bei mehr als 80 Prozent der Firmen bestehe dagegen Handlungsbedarf.

Im Vergleich mit anderen Branchen liege die Industrie hier nur im unteren Mittelfeld. Die besten Werte ermittelte Cisco für Technologie-Anbieter, wo immerhin 28 Prozent gut oder sehr gut vorbereitet seien, gefolgt von der Finanzbranche mit 23 Prozent. Auch im weltweiten Vergleich schneide Europas Industrie schlecht ab. In den USA seien 29 Prozent der Industriebetriebe gut oder sehr gut gegen Cyber­attacken gerüstet, zehn Prozentpunkte mehr als in Europa. Am schlechtesten schnitten in Europa Bildungseinrichtungen und das Gesundheitswesen ab. „Das sind erschreckende Daten“, sagte Christian Korff, Mitglied der Geschäftsführung bei Cisco in Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur. „Die europäische Industrie hat hier eindeutig Nachholbedarf, denn sie ist an vielen Stellen leicht verwundbar.“ Das könne zur ernsten Gefahr für den Standort werden. „Eine ausreichend gute Cyberabwehr kann heute über das Fortbestehen von Unternehmen entscheiden“, so der Manager.

Die Presse vom 22.04.2024
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